St. Jodokuskirche Chemnitz-Glösa

Auf dem Glösaer Eierberg gelegen, als romanische Kapelle/Kirche im 12. Jahrhundert erbaut, mehrfach renoviert, nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg im alten Stil wiederaufgebaut, grüßt sie über das Chemnitztal, die St. Jodokuskirche Chemnitz-Glösa. Nicht nur das restaurierte Pfarrhaus, sondern auch viele Veranstaltungen in und um die Kirche ziehen sonntags, aber auch werktags viele Menschen an.

 

 

 

 

 


Stiftskirche Chemnitz-Ebersdorf

Im Chemnitzer Nordosten an der B 169 in Richtung Frankenberg gelegen, befindet sich das 1919 eingemeindete Ebersdorf, das schon im Mittelalter für Aufmerksamkeit sorgte. In die Ebersdorfer Stiftskirche „Zu Unserer Lieben Frauen“ pilgerte man bereits in früher Zeit zum Marienaltar. Es wird angenommen, dass sich in der kleinen Sitzmadonna mit dem Christkind im Arm aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Kultbild der Wallfahrt erhalten hat. Noch heute präsentiert sich die gotische Stiftskirche mit ihrer spätmittelalterlichen Wehranlage als geschlossenes Ensemble mit Wehrtürmen und einer kleinen achteckigen Kapelle, einem Ort der Stille. Die Ebersdorfer Stiftskirche zählt zu den Kleinodien mitteldeutscher Sakralarchitektur. Fast 600 Jahre symbolisiert die Stiftskirche die Lebensmitte der hier lebenden ca. 6180 Einwohner. Auch wenn sie als sakrales Kunstwerk gilt, reich ausgestattet ist, so bleibt sie doch zuerst ein Gotteshaus.


Gnadenkirche Chemnitz-Borna

Die Gnadenkirche gehört zu den 43 nach Typenentwürfen des Architekten Otto Bartning gebauten Notkirchen, die deutschlandweit zwischen 1946 und 1951 mit Hilfe ausländischer Spenden in einem Bauprogramm des Hilfswerkes der Evangelischen Kirchen in Deutschland (HEKD) entstanden; Spender war hier die amerikanische Sektion des Lutherischen Weltbunds. Die Grundsteinlegung fand am 11. Juni 1950 statt, die Einweihung am 29. Juli 1951. Der zunächst nur als Ansatz errichtete Turm wurde 1953/54 auf 27,5 Meter erhöht. Seit 1992 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Die Orgel stammt von der Fa. Gebr. Jehmlich, Dresden, und wurde 1957 erbaut. Die Orgelweihe fand am 15. September 1957 statt. Sie besitzt 21 Register, die auf 2 Manualen und Pedal verteilt sind, sowie mechanische Spiel- und Registertraktur. Das 50-jährige Orgeljubiläum wurde 2007 mit einem festlichen Gottesdienst begangen. 2014 erfolgte die Sanierung/Generalüberholung durch die Orgelwerkstatt Christian Reinhold. Fertigstellung/Abnahme erfolgte am 21.11.2014.

 

 

Schloßkapelle Lichtenwalde

Ebenfalls zur Stiftskirchgemeinde gehörig ist die Predigtstätte in der Schloßkapelle Lichtenwalde. Am Ostermontag, dem 24.03.2008, fand die Wiedereinweihung nach umfangreicher Restaurierung statt. Bereits vor nunmehr fast 800 Jahren, also um 1220, wurde hier nicht nur eine Burg, sondern auch diese Kapelle errichtet.

Heiraten in der Schloßkapelle

Wenn Sie in der Schloßkapelle ihre Ehe unter den Segen Gottes stellen möchten, einen Gottesdienst zur Eheschließung feiern möchten, ihre Goldene Hochzeit oder  ähnliches, kann die Kapelle gern von der Schloßverwaltung für Sie angemietet werden. Wenden Sie sich bitte dazu an das Gemeindebüro in Ebersdorf: kg.chemnitz_ebersdorf@evlks.de – Telefon 0371 411080 – an Frau Irmtraud Weiß.