Gedanken zum Leitbild unserer Segenskirchgemeinde, Teil 2

Komm, wir lernen es auswendig. Zusammen. Denn was man auswendig
kann, kann einen inwendig prägen, leiten. Los:

Segenskirchgemeinde – wir sind gesegnet und geben Segen weiter.
Wir folgen Jesus Christus nach. Wir ermutigen einander, mit Jesus im Alltag
zu leben. Wir laden andere ein, mit uns zu glauben.

Komm, gleich nochmal! Segenskirchgemeinde – wir …

sind gesegnet.
Oder anders betont: Wir SIND gesegnet.
Nicht auf den Mangel schauen, sondern auf das, was wir haben – an Mitteln,
Möglichkeiten und Gaben. Dieser Blick macht dankbar und fröhlich. –
Nimm in den Blick, dass wir zusammen eine Aufgabe haben als Gemeinde:
Wir dürfen uns verschenken. Wir…

… geben Segen weiter.
Das Gute, was uns zufällt, der viele Segen, der reicht für uns und andere.
Ach, was wir – Du und ich – nicht alles haben, an Mitteln, Möglichkeiten,
Gaben.

Wir geben Segen weiter. Warum tun wir das?
Weil ER es gesagt hat. Er, dem wir folgen. Du und ich. Wir…

… folgen Jesus Christus nach.
Wer ist ein Marxist? Ein Mensch, der sich in
seinem Denken, Reden, Handeln an Marx
orientiert. ––– Wer ist ein Christ? Ein Mensch,
für den Christus die Orientierung ist.
Christsein heißt: Ich folge Jesus Christus nach,
lasse mein Denken, Reden, Handeln von
seinen Ansichten bestimmen.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen
Marx und Jesus: Marx ist tot – Jesus Christus
lebt. Er will uns allen lebendiges Gegenüber
sein. IHN fragen, was wir tun sollen, wie wir leben sollen, wie wir Segen sein
sollen – in unseren doch sehr unterschiedlichen drei Gemeindebereichen:
Borna-Heinersdorf, Ebersdorf mit Lichtenwalde, Glösa-Draisdorf und Teile
von Furth.

Jesus Christus ist Herr, er ist Chef. Er bestimmt. Wir hören auf das, was er in
seinen Erdentagen gesagt hat. Wir haben es schwarz auf weiß, oder in einem
der vielen Bibel-App-Angebote.
Lies und frage. Lerne von ihm – wie ein Lehrling vom Ausbilder. Das Wort
„Jünger oder Jüngerin“ bedeutet nichts anderes als: Schüler/Schülerin sein.
Ihm – Jesus – alles nachmachen. Stück um Stück werden wie er.

Tun, was er tat. Und TUT. Er ist ja der Lebendige.
Vertreten, was er vertrat – und VERTRITT.
Wollen, was er wollte – und WILL.
Für wichtig halten, was er für wichtig hielt – und für wichtig HÄLT.
„Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit“
(Hebräerbrief 13,8).

Wer bestimmt in Deinem Leben?

Wir folgen Jesus Christus nach. Mit diesem Satz schlagen wir einen Pflock ein:
Nichts und niemand soll uns mehr leiten als er.

Ihm hinterher!
Wir – ich und DU.
Wir – als Gemeinde.
WIR – jeder Gemeindebereich mit seinen speziellen Gaben, Möglichkeiten,
Aufgaben.

„Herr, was willst DU?“
Es grüßt Sie Pfarrer Markus Gnaudschun
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Herzliche Einladung zum nächsten Leitbild-Gottesdienst – 2 von 4:

Gemeindebereich Stiftskirche/Lichtenwalde: Sonntag, 3. Mai 10.30
Gemeindebereich Gnadenkirche: Sonntag, 10. Mai 9.30
Gemeindebereich St. Jodokus: Sonntag, 21. Juni 10.00